Nachrichten


+++ TROPICA VERDE e.V. unterstützt Bau des Verwaltungsgebäudes                    in Monte Alto

Ein Hilferuf aus dem Waldprojekt Monte Alto erreichte TROPICA VERDE e.V. im Winter 2009/
2010. Danilo Mendez Cruz berichtete uns, dass das derzeitige Büro- und Verwaltungsgebäude
sich in einem derart schlechten Zustand befindet, dass dringend gehandelt werden musste.
Die widrigen Wetterbedingungen während der Regenzeit und der Insektenbefall der
Holzteile trugen zum Verfall bei. Das Gebäude war einsturzgefährdet und stellte für das
Personal sowie die Besucher, die im Bürogebäude regelmäßig empfangen werden, eine
ernsthafte Bedrohung dar.

TROPICA VERDE e.V. gelang es daraufhin in kürzester Zeit, Unterstützung durch die Stadt
Frankfurt (5.000 Euro) sowie Mittel aus dem Hand in Hand-Fonds der Rapunzel Naturkost AG
sowie der Deutschen Umwelthilfe (4.500 Euro) zu erhalten. Durch weitere Mittel von
TROPICA VERDE e.V. sowie der Fundación Pro Reserva Natural Monte Alto (FMA) ist nun die
Errichtung des Neubaus gesichert.

Zur Zeit wird im Waldschutzgebiet Monte Alto dank der Hilfe Von TROPCIA VERDE e.V. mit
großer Freude und Engagement gebaut!

               

+++ Costa Rica erreicht Platz 3 beim Environmental
Performance Index (EPI)

Beim diesjährigen Environmental Performance Index (EPI), dessen Ergebnis auch beim
diesjährigen Weltwirtschafts-Forum in Davos vorgestellt wurde, kam Costa Rica hinter Island 
und der Schweiz auf Platz 3, von insgesamt 163 untersuchten Ländern. Deutschland erreichte 
Platz 17. Der EPI, der alle zwei Jahre von den Universitäten Yale und Columbia ausgelobt
wird, legt Zielgrößen für einzelne Umweltpolitikbereiche fest und misst, inwiefern die
untersuchten Länder diese Ziele erreichen.

Die Indikatoren umfassen die Bereiche Klimawandel, Umweltgesundheit, Luftqualität,
Wasser-und Forstwirtschaft, Biodiversität, natürliche Ressourcen  und Energie.

Beim Pilot-EPI 2006 lag Costa Rica noch auf Platz 15 - Deutschland auf Platz 22.

news 09.03.2010

+++ 20 Jahre Tropica Verde e.V. - Benefizveranstaltung für
den Regenwald

14. November 2009 ab 18 Uhr - Brotfabrik Frankfurt



+++ Besuch für Tropica Verde: Danilo Mendez-Cruz aus Costa Rica

                                                                                                                                                    Seit1997 unterstützt Tropica Verde die costaricanische Stiftung Monte Alto beim
Aufbau eines Waldschutzgebiets auf der Halbinsel Nicoya, und seit dem ist die
Zusammenarbeit mit ihrem derzeitigen Vorsitzenden, dem Biologen Danilo Mendez-Cruz,
immer enger geworden.
Höchste Zeit also für ihn, die Arbeit von Tropica Verde auch vor Ort in Frankfurt kennen zu
lernen. Ende Juni war es endlich soweit. Er besuchte uns im Rahmen einer
vierzehntägigen Studienreise, zu der ihn die  Fachhochschule  Wiesbaden/Forschungsstelle
Geisenheim auf Initiative von Professor Emil Rückert, der seit Jahren das Projekt
wissenschaftlich begleitet, in Kooperation mit Tropica Verde eingeladen hatte...
Für den kompletten Bericht klicken Sie bite HIER                

+++ Schildkrötenschützer in Costa Rica brauchen dringend unsere
Hilfe!
                                                                                                                                               

Didiher Chacón, Leiter des Meeresschildkrötenschutzprogramms WIDECAST in Costa Rica,
benötigt dringend unsere Hilfe!  Die Arbeit von Didiher Chacón und seinen Mitarbeitern ist
an zahlreichen Orten in Costa Rica zur Rettung der vom Aussterben bedrohten
Meeresschildkröten unabdingbar. Doch WIDECAST hat kein Auto. Bislang ist Didiher mit
seinem privaten Auto gefahren. Dieses ist jedoch leider zu alt und fährt nicht mehr.
Aber er und seine Kollegen müssen reisen können – sei es an den karibischen Strand von
Gandoca, um hier das Lederschildkrötenschutzprojekt zu  unterstützen und zu kontrollieren,
sowie in die angrenzende Region nach Panama, wohin das Schutzprojekt ausgedehnt wurde.                     
 

Darüber hinaus hat WIDECAST seine Aktivitäten auch in die pazifische Region erweitert.
Mitarbeiter
und Volontäre, aber auch Material und Verpflegung müssen sicher in ihr
Einsatzgebiet
gelangen. Und vor allem: Verletzte Tiere müssen schnellstmöglich unter
fachlicher Aufsicht in
die Rettungsstation nach Limón transportiert werden.
Zurzeit muss WIDECAST immer ein Auto mieten. Dies ist jedoch sehr kostspielig und bietet
wenig Flexibilität, z.B. bei der Rettung verletzter Schildkröten. In der letzten Brutsaison
konnten über 500 Tiere gerettet werden. Hier muss sich so bald wie möglich etwas ändern,
damit die Helfer schneller vor Ort sind. Didiher Chacón hat sich daher mit einem Hilferuf an
Tropica Verde gewendet, WIDECAST bei der Finanzierung eines Pick-ups (Geländewagen) zu
helfen.
Je schneller wir helfen können, desto früher können Didiher und seine Mitarbeiter ihre
Arbeit effizient durchführen. Und das heißt: Je schneller wir handeln, desto mehr
Meeresschildkröten
können gerettet werden. weiter...

WIDECAST konnte bereits fast 25.000 US Dollar der notwendigen 35.000 US Dollar für das
Auto sammeln. Bitte helfen Sie uns durch Ihre Spende, die fehlenden 7500 Euro für das
Projekt so schnell wie möglich aufzubringen!
Bitte spenden Sie HIER für das Schutzprojekt für die vom Aussterben bedrohten
Meeresschildkröten

+++
Erfolgreicher Bau des neuen Infopavillons in Monte Alto

                                                                                                                               
Nach anfänglichen Terminverzögerungen ist nun das neue Umweltinformationszentrum in
Monte Alto fertig gestellt. Ende August 2008 wurde der 80 m² grundflächige Rohbau im
Beisein des Deutschen Botschafters Dr. Daerr und TROPICA VERDE Repräsentant Frank Doze
eingeweiht. Der Pavillon wird seit November 2008 zur Unterstützung laufender
Umweltbildungsmaßnahmen genutzt.
Durch Mittel von Tropica Verde e.V., dem Hand-in-Hand Fond der Rapunzel Naturkost AG in
Zusammenarbeit mit der Deutschen Umwelthilfe e.V., so wie der Kleinstprojektförderung
der Deutschen Botschaft in Costa Rica konnte der Informationspavillon errichtet werden. 
                                                                                                                                           
Lesen Sie HIER den vollständigen Bericht.

+++ Hoffnung für die letzten Soldatenaras in Costa Rica 

Im Nordosten Costa Ricas, in der Region zwischen den Flüssen San Carlos, San Juan und
Sarapiquí, befindet sich das letzte costaricanische Brutgebiet des Großen Soldatenaras
(Ara ambiguus). Laut Weltnaturschutzunion IUCN gibt es schätzungsweise nur noch 35
Brutpaare in Costa Rica. Mindestens 50 Brutpaare sind notwendig, um eine stabile
Population zu erhalten. Für das langfristige Überleben der Art in Costa Rica müssen deshalb
die letzten Urwaldflächen im Norden Costa Ricas vor der Zerstörung bewahrt werden. Nur
gemeinsam mit der größeren Population in dem Biologischen Reservat Indio-Maíz auf der
angrenzenden nicaraguanischen Seite besteht Hoffnung, das Überleben dieser
Teilpopulation dauerhaft zu sichern.
Nur durch eine begleitende intensive Informations- und Aufklärungsarbeit kann die Arbeit
erfolgreich sein. Jetzt haben wir die Chance, über 1.000 Schülerinnen und Schüler aus 25
Schulen im Grenzgebiet von Costa Rica und Nicaragua über den bedrohten Großen
Soldatenara zu unterrichten.
Und viel mehr noch, sie durch die Gründung von Kinderclubs für die Mitarbeitbei dem
Schutz der seltenen Papageien zu begeistern und zu gewinnen.
Durch eine aktuelle Förderungsbewilligung des Bundesumweltministeriums können wir das
Ara-Schutzprojekt und die groß angelegte Bildungsoffensive sofort starten. Dafür sind
allerdings 30 Prozent Eigenbeteilung durch Tropica Verde und unsere Partner vor Ort
notwendig.

Jetzt haben wir 32.000 Euro sicher. Bitte helfen Sie uns durch Ihre Spende, die                 fehlenden 15.000 Euro für das Projekt so schnell wie möglich aufzubringen!

Bitte spenden Sie HIER für die letzten Großen Soldatenaras in Costa Rica.

+++ Tropica Verde - Costa Rica- Kalender

Der bekannte Fotograf Tobias Hauser hat in Zusammenarbeit mit Tropica Verde einen
immerwährenden Costa Rica-Kalender heraus gegeben (60 cm x 48 cm). 
HIER können Sie den Kalender einsehen.

Mindestes 10,- € des Verkaufspreises von 24,95 € fließen direkt in die Naturschutzarbeit von
Tropica Verde. Mitglieder von Tropica Verde e.V. geniessen 5,- € Mitgliedsrabatt.

Klicken Sie bitte HIER, um sich ein Exemplar dieser limitierten Auflage zu sichern

+++ Verheerende umweltpolitische Bilanz der Regierung Arias 

"Paz con la naturaleza", "Frieden mit der Natur" verkündete Friedensnobelpreisträger                                 Präsident Oscar Arias-Sanchez im Juli 2007 vor der feierlichen Kulisse des Nationaltheaters                         in der Hauptstadt San José als Ziel des Umwelt- und Narurschutzprogramms seiner Regierung.      

Die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit erreichte er dabei vor allem mit der Ankündigung,                 Costa Rica werde als erstes Land der Erde "kohlenstoffneutral". Es gelang der  Regierung   durch gekonnte und aufwändige Öffentlichkeitsarbeit, den Ruf des Landes als führende                      Nation in Sachen Umwelt- und Naturschutz weiter zu festigen.

Doch welche Erfahrungen machen die Costaricaner selber, die es ja vor allem mit der Politik                  ihrer Regierung hier und jetzt zu tun haben?  weiter...

+++ Kein Jachthafen in Puerto Viejo de Talamanca 

Nach massiven Protesten von Anwohnern, Wissenschaftlern der beiden staatlichen
Universitäten UCR und UNA, sowie Umwelt- und Naturschutzorganisationen hat der                                Investor Grupo Caribeno Internacional S.A. Ende Juli sein Projekt einer Marina mit 300
Liegeplätzen an der Playa Negravon Puerto Viejo offiziell zurückgezogen. Dies ist ein
Erfolg für das Meereschildkrötenschutzprojekt in Gandoca, das seit 1996 von Tropica
Verde unterstützt wird und von negativen Auswirkungen betroffen gewesen wäre.

+++ Regierungsdekret gefährdet Meeresschildkrötenschutzprojekt

Didiher Chacon ist Lateinamerika-Direktor der Meeresschildkrötenschutzorganisation
WIDECASTund wissenschaftlicher Leiter des Schutzprojekts am Strand von Gandoca an der
südlichen Karibikküste Costa Ricas. Seit Neuestem hat er es nicht nur mit Wilderern, die
es auf die Gelege abgesehen haben, sondern nun auch noch mit dem Umweltminister der
Regierung Arias, Roberto Dobles, zu tun. Per Regierungsdekret Nr. 34043 vom 22.10.2007
ordnete dieser nämlich eine Änderung der Grenzen des Naturschutzgebiets Gandoca-
Manzanillo (REGAMA) an, das 1985 gerade auch zum Schutz der vom Aussterben bedrohten
Lederschildkröten eingerichtet worden war. Das hat negative Auswirkungen auf das seit
1996 von Tropica Verde unterstützte Meereschildkrötenschutzprojekt sowie die gesamte
Region.  weiter...
 

+++ Der "Pfad des Panthers": 1 Million Hektar für Tapir,Jaguar & Co.

Aufgrund seiner herausragenden Vielfalt an Lebensräumen, Tieren und Pflanzen gehört
Mittelamerika zu den bedeutendsten Zentren der biologischen Vielfalt unserer Erde – den
so genannten „Hotspots“ der Biodiversität. Doch der Fortbestand dieser einzigartigen
Vielfalt ist so gefährdet wie nie zuvor. Nur eine möglichst weit reichende Vernetzung der
noch vorhandenen Naturräume kann den drohenden massiven Verlust der biologischen
Vielfalt in Mittelamerika noch verhindern. Der „Pfad des Panthers“, wie das Konzept des
mittelamerikanischen Biokorridors auch genannt wird, zielt genau darauf ab, eine solche
Verbindung zwischen Mexiko und Panama zu schaffen. weiter ...


Spenden Sie HIER für den „Pfad des Panthers“ und helfen Sie über 1 Million Hektar Urwald
für Tapir, Jaguar und tausende andere Tier- und Pflanzenarten dauerhaft zu sichern.

 

+++ Ehrgeizige Ziele im Klimaschutz

Rechtzeitig zur Weltklimakonferenz auf Bali hat die Bundesregierung ein umfangreiches
Klimaschutzprogramm beschlossen. Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 in Deutschland 40 Prozent
der Treibhausgase im Vergleich zu 1990 einzusparen. Ob die Maßnahmen tatsächlich
ausreichen, um die selbstgesteckten Klimaschutzziele zu erreichen erscheint jedoch mehr
als fraglich. weiter ...

+++ Knappe Mehrheit für Freihandelsabkommen mit den USA 

Am 7. Oktober 2007 gaben fast 60 Prozent der wahlberechtigten Costaricaner ihre Stimme
ab. Bei diesem ersten Referendum in der Geschichte Costa Ricas lauteten 52 Prozent der
abgegebenen Stimmen auf „Ja“, 48 Prozent auf „Nein“. Damit hatte eine knappe Mehrheit
für den Beitritt Costa Ricas zum Freihandelsabkommen zwischen den USA, den
zentralamerikanischen Staaten und der Dominikanischen Republik (engl. Central American
Free Trade Agreement, CAFTA) abgestimmt und die Regierung von Präsident Óscar Arías
Sánchez ihr Ziel erreicht. weiter... 

+++ Neues UNESCO Biosphärenreservat in Costa Rica

Der Internationale Koordinierungsrat des UNESCO-Programms "Der Mensch und die
Biosphäre" (MAB) hat auf seiner Tagung vom 18. bis 20. September 2007 in Paris 23 neue
Biosphärenreservate aus 18 Ländern in das UNESCO-Weltnetz aufgenommen. Darunter auch
das Biosphärenreservat „Agua y Paz“ (Wasser und Frieden) in Costa Rica. weiter ...
 

+++ Costa Rica will als erstes Land CO2 neutral sein

Ehrgeizige Klimaschutzziele hat auch das kleine mittelamerikanische Land Costa Rica. Bereits
am 10. Juli 2007 hat der Präsident von Costa Rica, Óscar Arías Sánchez, sein Programm „Paz
con la Naturaleza“ (Frieden mit der Natur) verkündet: „Bis zum Jahr 2021, Costa Ricas
200. Geburtstag, werden wir ein CO2 neutrales Land sein.“ weiter ...

+++ Lederschildkröte Opfer skrupelloser Wilderer in Bocas del Toro, Panama                                                                                                        

Erst kürzlich erreichten uns die schrecklichen Bilder
einer an einem Strand der Bocas del Toro Inseln in
Panama getöteten Lederschildkröte. Die Wilderer
hatten es auf die Eier des Schildkrötenweibchens
abgesehen. Sie schlachteten das wehrlose Tier an Ort
und Stelle ab, bevor es wieder ins Meer zurückkehren
konnte, und holten sich ihre blutige Beute direkt aus
dem Leib der getöteten Schildkröte. weiter ...