Im September 2017 haben wir nach drei aufwenigen Jahren endlich den Vertrag für das neue Grundstück, die Finca Alicia, unterschreiben und sie somit erwerben könnnen. Das Grundstück grenzt an das bestehende Schutzgebiet und bietet somit die Möglichkeit, dieses mit nahegelegenen Wäldern zu vernetzen und die Wanderwege des Ameisenbären zu erweitern.
Der gesamte Prozess mit all seinen Höhen und Tiefen kann hier nochmals nachgelesen werden.

Auch die IGS Nordend weiß, wie langwierig der Weg war – denn sie hatte mit ihrer ersten Spende bereits 2014 so viel Geld beigetragen, dass 1 ha neue Fläche erworben werden konnte. Jetzt sind wir in der Planungsphase, wo genau auf der Finca Alicia sich der „IGS-Hektar“ befinden könnte.
Hinzu kamen zwei weitere Spenden der Schülerinnen und Schüler in den darauffolgenden Jahren, die ebenfalls für die Wiederbewaldungs- sowie wichtige Umweltbildungsmaßnahmen im Projektgebiet eingesetzt werden. Mehr zum Engagement der IGS kann man in einem früheren Beitrag erfahren —> zum Beitrag „Schüler spenden Bäume für den Ameisenbären“
An dieser Stelle nochmals ein riesen großes Dankeschön an die uns unterstützenden Schülerinnen und Schüler sowie deren engagiertes Lehrpersonal – ohne Euch hätte es vielleicht nie geklappt!

Auf dem neuen Grundstück soll zunächst eine genaue Bestandsaufnahme erfolgen, um zu definieren, welche Art Vegetation die Flächen zur Zeit aufweisen und danach auf dieser wissenschaftlichen Basis entscheiden zu können, welche Teilflächen wiederbewaldet werden.
Die Hälfte der freien Flächen soll auf traditionelle Weise mit gekauften Setzlingen wiederbewaldet werden, die andere Hälfte mit einer besonderen Vielfalt. Die Setzlinge für die „besondere Vielfalt“ lassen sich nicht in der jetzigen, in der Nähe liegenden Baumschule kaufen, deshalb sollen diese in einer eigenen Baumschule gezüchtet werden. Später soll ein Vergleich  zwischen den beiden Methoden der Wiederbewaldung vorgenommen werden.

Es gibt viel zu tun – also legen wir los!